Die Laborarztpraxis Osnabrück führt Sonifikationen von Gelenkprothesen unter aseptischen Bedingungen durch, um die Sensitivität der Keimnachweise zu erhöhen.
Zum Schutz vor Kontamination muss die Prothese steril in wasserdichten Polypropylen-Behältern eingesandt werden. Geeignete Behälter sind sterile, dickwandige Polypropylen Gefäße, die verschlossen transportstabil sind. Beispielsweise:
-Fassungsvolumen 0,5 Liter (B: 7cm, L: 10 cm, Öffnung Ø 6 cm)
-Fassungsvolumen 2 Liter (B: 9 cm, L: 20 cm, Öffnung Ø 6 cm)
Größere Behälter werden u.a. von der Firma Lock&Lock oder Nalgene angeboten. Ggf. können die 0,5 / 2 Liter Gefäße über uns bezogen werden.
Neben der Untersuchung der Prothesen empfehlen wir dringend Gewebebiopsien (optimal 3-5) aus der unmittelbaren Nähe zur infizierten Prothese und ggf. Synovialflüssigkeit getrennt einzusenden.
Prothesenmaterial für eine Anforderung zur Sonifikation kann an Werktagen (Montag bis Freitag) unangekündigt eingesendet werden.
Achtung: Für die Diagnostik akzeptieren wir ausschließlich sterile Einwegbehältnisse. Prothesen in Kunststofffolien, Tüten oder Mehrwegverpackungen werden nicht bearbeitet.
Die Prothese wird nach der Diagnostik einer fachgerechten Entsorgung zugeführt. Im Einzelfall können Prothesen auch an den Einsender zurückgeschickt werden, allerdings können wir die Prothesen nicht aufbereiten, mögliche Infektionsrisiken sind bei der Handhabung der Prothese zu berücksichtigen.
Für den Prozess der Sonifikation sowie für den Prothesenrücktransport stellen wir je eine Aufwandspauschale in Rechnung.
Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Ihre Laborarztpraxis Osnabrück
